#25 WILDWÜRDIG - Wie wir uns aus kollektiver Unterwerfung befreien

Shownotes

Das Wilde, das Raue, das Ungezähmte - passt nicht in das patriarchale Frauenbild. Frauen sollen glattrasiert, kontrollierbar und jung sein - genau wie Natur schön ordentlich in eckige Felder unterteilt und kultiviert wird. Ich beantworte in dieser Folge eine Frage, die mir auf Instagram gestellt wurde und ich wurde nach meiner stark kommentierten Antwort in der Story darum gebeten, dazu eine Podcastfolge aufzunehmen. Die Frage war: "Wie kann ich mich von anerzogenen christlichen Werten der unterwürfigen Frau befreien?" Meine Antwort berührt das Thema der kollektiven Unterwerfung, Würdearbeit und einen aus meiner Sicht kraftvollen Umgang mit der viel zu lang unterdrückten Wildnatur in uns.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen in meinem Würdewald-Podcast.

00:00:04: Mein Name ist Marietta Ullmann und in meiner Arbeit dreht sich alles rund um die Kraft der Femininenwürde, denn ich bin der tiefsten Überzeugung, dass unsere Würde das Potenzial hat, unsere Welt aus den patriarchalen Angeln zu heben – und das glaube ich sowas von!

00:00:21: Heute möchte ich über Würde und Wildnatur reden.

00:00:26: Über Ungezehmtheit und über Aspekte die im patriarchalen Weltbild und im patriarchalen Bild der Frau ausgeklammert wurden.

00:00:36: Angeregt ist diese Podcastfolge durch eine Frage, die mir eine Frau auf Instagram gestellt hat – ich habe dazu eine Story gemacht und danach kam unglaublich viel Resonanz und die Bitte da zu einer Podcastfolger aufzunehmen.

00:00:49: Und hier ist diese podcastfolge!

00:00:51: Ich muss dazusagen dass das auch das Thema kollektive Unterwerfung berührt eigentlich die Grundentenso meiner Arbeit.

00:01:01: Meine Würdearbeit ist entstanden aus dem Wunsch heraus, Frauen in ihre Würde zu führen nicht nur aus Aspekten von persönlichen Traumerfolgen, persönlichen Erfahrungen Prägungen der Kindheit von chronischer Unterwerfung oder anderen Überlebensmustern sondern auch in dem Bewusstsein dessen, dass es hier auch ein kollektives Thema gibt und eine kollektive Unterwerfung von Frauen ja im Weltbild des Patriarchats verankert ist.

00:01:34: Die Frage die mir die Frau gestellt hat war wie kann ich mich von anerzogenen christlichen Werten der unterwürfigen Frau befreien?

00:01:47: Wie kann ich anerzogenen christlichen Werten der unterwürfigen Frau befreien.

00:01:54: Das ist eine Frage, die berührt unglaublich viel und es ist ne sehr komplexe Geschichte dahinter – Wortwörtliche Geschichte!

00:02:02: Natürlich kann ich in dieser Podcastfolge nicht alles beantworten ja?

00:02:05: Die ganze Ausbildungs-Gitarre umwebe uns aus Unterwerfungen in Anführungsstrichen befreieren können.

00:02:12: das Wort Befreien ist an der Stelle ein bisschen.

00:02:15: Das deplatziert, finde ich.

00:02:17: Denn Befreien könnte den Anschein erwecken, dass wir sozusagen uns nie wieder unterwerfen.

00:02:22: Dass Unterwerfung ein Zustand ist und wenn wir uns einmal befreien, dann kommen wir da nie mehr hin!

00:02:30: So ist das aber nicht... Und ich werde in der Podcastfolge auch ein bisschen erklären warum ich das so sehe und versuchen diese Komplexität in eine kleine nussschale Podcast-Folge zu packen.

00:02:44: Ich möchte von der Seite aus beginnen.

00:02:47: Darüber habe ich auch immer wieder gesprochen, spreche ich immer wieder und möchte hier den Einstieg finden.

00:02:53: Was meine ich denn wenn ich sage patriarchales Frauenbild?

00:03:00: Und da geht es gleich in Richtung kollektive Unterwerfen.

00:03:06: Ich möchte mal so ein bisschen sensibilisieren dafür wo die Parallelen liegen von Traumaarbeit, Psychotraumatologie Arbeit mit dem Nervensystem und den patriarchalen Weltbild.

00:03:22: Dass das sehr wohl ineinander verwoben ist und dass wir individuelle Traumafolgen gerade von Frauen niemals nur auf der individuellen Ebene betrachten können – weil wir uns in einem Gesellschaftssystem befinden, in dem strukturelle Gewalt an Frauen Tatsächlich stärker ist es als am Männern.

00:03:43: Es ist einfach ein Machtgefälle zwischen Mann und Frau auf dieser Welt, weshalb sich meine Arbeit natürlich auch ganz konzentriert auf die feminine Würde

00:03:55: orientiert.".

00:03:57: Gucken wir uns mal das patriarchale Frauenbild an ja?

00:04:00: Gucken Sie mal so einen Schönheitsideal an!

00:04:03: Das ist so... Die Frau was sehen wir so oft bilden.

00:04:06: sie ist glattrasiert, jung schön blühend abhängig, sie ist hingebungsvoll.

00:04:14: Sie ist rein!

00:04:15: Sie ist...abhängig.

00:04:19: Ja, wenn wir uns jetzt hier auch ganz besonders das christliche unterwürfige Frauenbild angucken, ist die eine hingebungsvolle Frau, deren Mann brauche kontrollierbar auch ...die Kirche hat natürlich auch die Sexualität der Frau komplett kontrolliert und Alles was da so wild ist, was Ungezähmtes an Frauen haarig, alt, schrumpflich willt.

00:04:46: Dynamisch und kontrollierbar!

00:04:49: Das wurde als Hexe in den Wald gestopft – das wollen wir nicht haben.

00:04:54: Gucken wir uns auch das patriarchale Bild von Natur an?

00:04:58: Alles ist schön quadratisch, die Felder sind rechtwinklig, glattgemäht.

00:05:04: Alles schön ordentlich!

00:05:05: Hier sind Kiefermonokultur hier ist Weizen-Monokultur, hier ist Maismonokultur ja auch alles schön sortiert und ordentlich der Reihe nach kontrollierbar bestümmer und auch im Besitz von Menschen in den allermeisten Fällen vom Männern.

00:05:21: Ja das ist auch eine sehr große Verbindung?

00:05:24: Eine Frau is'n besitzt eines

00:05:25: Mannes?!

00:05:27: Wenn sie ein Besitz eines Mannes ist, dann ist sie vergeben.

00:05:30: Dann kann kein anderer ihr zu nahe kommen?

00:05:34: Natur – Land auch im Besitz von Menschen Glatrasierte Natur Ordentlich gepflegte kontrollierbare gezähmte Natur Glatrazierte Frauen ordentlich gezähmmte kontrolliere Frauen.

00:05:54: Das geht miteinander.

00:05:55: Alles was an der Natur wild ist was unkontrollierbar ist.

00:06:00: Das wiederum klammern wir auch und das setzt sich in Märchen fort, ja?

00:06:04: Die bösen Hexen im bösen dunklen Wald diesen Wald den wir nicht kontrollieren können – wo es Geister gibt und wo alles Mögliche gibt, was wir gar nicht haben wollen unserer Weltanschauung, indem wir uns fühlen wie wir können alles kontrollieren!

00:06:27: aber nicht kontrollierbar.

00:06:30: Wir können nicht kontrollieren, wann es gewittert!

00:06:32: Wir können nichts kontrollieren wie was wächst?

00:06:38: Wann Herbst wird, wann Winter, wann Frühling – wir können das nicht kontrolliere.

00:06:42: Es ist überhaupt nicht in unserer Macht und genauso wenig können wir bestimmte Aspekte in uns selbst kontrollieren im Sinne von Deckeln.

00:06:55: Und über Jahrhunderte haben Strukturen konsequent und gerade christliche Strukturen konsequenter für gesorgt, dass Frauen alles an Unkraut in sich selbst.

00:07:08: An wildnatürlichen In sich selbst deckeln!

00:07:11: Weil das wollen wir ja nicht – Wir haben gelernt, dass wir gute Frauen sind wenn wir ordentlich sind, wenn wir logisch-rational erklärbar sind.

00:07:20: kontrollierbar abhängig fein Aber ja nicht wild und ja nicht all das Lebendige in uns.

00:07:27: Ja, und Sexualität ist vielleicht auch genau deswegen ein Part der kontrolliert wären musste durch die Ehe, die eingeführt wurde – denn auch Sexualität isst Tersé nicht kontrollierbar!

00:07:41: Und überall da wo wir uns diesen nicht-kontrollierbaren Aspekten des Lebens nähern dem Tod und der Geburt, dem Sterben und dem Gebären überall da, wo wir uns prozessende Übergänge nähern.

00:07:56: Also eigentlich die geliebten Orte, diese Schwellen... Die geliebten Orte einer Baba-Jaga, diese geliepte Orte all der Hexen der so genannten.

00:08:10: Überall da, wofür uns die nähern hat die Kirche natürlich das Böse draufgenommen!

00:08:15: Das wollen wir nicht!

00:08:17: So Wenn wir uns jetzt also die Frage anschauen, wie kann ich mich denn aus dieser anerzogenen Unterwerfung befreien?

00:08:28: Da müssen wir ganz tief in die Geschichte gehen.

00:08:34: Schauen wir uns mal an was Symptome chronischer Unterwerfen sind.

00:08:39: ja habe ich schon in vielen anderen Podcast-Folgen erzählt.

00:08:42: Chronische Unterwerbung ist eine Überlebensstrategie.

00:08:45: das ist ein Muster was Menschen teilweise über Jahre Jahrzehnte Unbewusst immer noch leben und in den allermeisten Fällen sind diese Muster entstanden, in der frühen Kindheit, in unseren frühe Windungserfahrungen.

00:09:00: Unterwerfung ist eine Überlebensstrategie die uns Menschen ermöglicht unsere eigenen Bedürfnisse zurückzustellen erhöhte Wachsamkeit im Nervensystem wirklich nessbar herzustellen um das überleben zu sichern.

00:09:17: ja beispielsweise Wenn ich erfahren habe, wenn meine Mama wütend ist, dann kümmert sie sich nicht um mich.

00:09:23: Dann werde ich als Kind alles dafür tun, dass meine Mama nicht wütent

00:09:26: wird.".

00:09:27: Das können wir auf der Sympathikoton-Aktiviertenebene haben – also wir können das haben!

00:09:34: Ähm... bitte, bitte, du mir nichts?

00:09:35: Was muss ich tun, damit du nicht wüten wirst mit einer großen

00:09:37: Anspannung?!

00:09:38: Ja?

00:09:38: Äh.. was muss ich tu?

00:09:41: Na hoffentlich geht's dir gut, dass du nicht WÜTEN wirst.

00:09:43: Dahinter steckt natürlich ein ähm ... Also wir sorgen dann nicht für den anderen, was muss ich tun?

00:09:50: Dass es dir gut geht.

00:09:51: Einfach intrinsisch motiviert weil wir jemanden stärken wollen sondern dahinter steckt wirklich bitte wird nicht wütend denn ich möchte sicher sein.

00:10:00: Es ist eine existenzielle Bedrohung.

00:10:03: dahinten so haben wir also eine erhöhte Wachsamkeit und Anspannung.

00:10:07: das erleben viele Menschen die die chronische Unterwerfungen oder das people pleasing oder vorn wiss pons da gibt es verschiedene Begriffe Die die verschiedenen Noirs sind davon beschreiben.

00:10:19: Das kennen viele Menschen, das gibt es aber auch auf der Seite des Parasympathikos Richtung Untererregen.

00:10:25: Chronisch Unterwerfen kann auch sein... Wenn ich also aufgebe und merke, ich kann eh nichts tun in dieser Bindung dann ist es nicht oh Gott was muss ich tun?

00:10:33: Dass du nicht wütend wirst sondern ja ja ich mache alles was du sagst.

00:10:37: Es hat ihr keinen Sinn.

00:10:39: Ich kann weder kämpfen mich Kann eh nichts richtig machen.

00:10:42: Ja ja ja!

00:10:42: Es ist ein Aufgeben Es ist ein, ich stelle meine eigenen Körperempfindungen ab.

00:10:50: Ich dissoziere vielleicht sogar um irgendwie in einer überhaupt nicht sicheren Bindung klarzukommen.

00:11:00: Diese chronische Unterwerfung ist also eine chronifizierte Überlebensstrategie.

00:11:09: Nur Säugetiere und Menschen haben diese Überlebengestrategie.

00:11:14: ja?

00:11:14: Weil wir Wir sind Bindungswesen, wir haben einen ventralen Vagus und es ist für unser Überleben als Säugetiere existenziell wichtig.

00:11:24: Je jünger wir sind, dass unsere Bindungsperson uns zugewandt ist.

00:11:29: Das ist ganz, ganz wichtig!

00:11:33: Wenn wir uns jetzt aber die chronische Unterwerfung angucken... Was sind da so Symptome?

00:11:39: Das ist so dieses passive, depressive ... Menschen, die in starker Überanpassung sind und wirklich in diesem Shutdown dieser Unterwerfungsstecken sind labil.

00:11:54: Die Stimme wird auch anders.

00:11:56: Wenn ich so spreche... Ja, da merkt man auch eine ganz andere Körperspannung zu vielleicht auch Menschen wo die Schultern hängen.

00:12:06: Es ist ein.

00:12:07: Ich gebe mich selbst auf um irgendwie klarzukommen.

00:12:12: Jetzt schauen wir uns mal bitte das patriarchale und christlich geprägte Frauenbild an, es ist auch ein Gefügigsein.

00:12:20: Ein Ich bin meinem Mann gefügig?

00:12:23: Ja ich mach alles was du willst!

00:12:26: Ich kann eh nichts tun...ich gebe mich dem hin.

00:12:31: Das ist quasi das Bild von Frau was Kirche und was patriarchale Strukturen vermitteln.

00:12:38: Die Frau die nicht wütend isst.

00:12:43: Die wütenden Frauen sind die Hysterischen, die Umständlichen, die Komplizierten.

00:12:48: Eine möglichst reine Frau in Anführungsstrichen ist eine, die keine Umstände macht und eine Frau, die keinen Umständen macht ist ein Mensch der keine Umstände macht einen Menschen, der seine Bedürfnisse zurückstellt um Sicherheit zu erzeugen.

00:13:07: Wenn wir unsere Bedürflisse zurückstellen auf Kosten unserer Würde Ist das keine gesunde Art und Weise, das ist auch kein lobenswertes soziales Miteinander.

00:13:19: Das ist eine Überlebensstrategie.

00:13:23: Natürlich müssen wir im Sozial-Miteinander... ...ist es schön wenn wir Kompromisse eingehen!

00:13:27: Das ist doch mal schön, wenn ich sage okay du, ich stelle jetzt mal hier meinen Wunsch hinten an weil ich sehe du brauchst gerade meine Hilfe her, das sei es mal.

00:13:33: Das is ne andere Sache.

00:13:34: aber immer dann Wenn wir chronisch über ein längeren Zeitraum unsere eigenen Bedürfnisse zurückstellen unser eigenes Körperempfinden zu rückstellen Auf Kosten unserer Würde handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Überlebensstrategie.

00:13:51: Wenn wir über Jahrhunderte, über Jahrtausende das wilde, das lebendige, das nicht-rationale, intuitive, dark, urige in Frauen unter Drücken zurückstellen und Sicherheit herzustellen, dann können wir sagen dass es sich um eine kollektive Unterwerfung handelt weil Frauen über Jahrhunderte und Generationen weitergetragen haben?

00:14:18: Sei möglichst angepasst, dann tut man dir nichts.

00:14:22: Find' möglichst einen Mann damit du safe bist!

00:14:25: Mach' möglichst den Mann alles recht – dann kommst du gut durch im Leben!

00:14:30: Geh' möglichst heimlich deiner Wildnatur nach.

00:14:34: Zeig das nicht nach außen Dann bist du sicher, sonst landest du vielleicht in gewissen Phasen unserer Geschichte auf dem Scheiterhaufen.

00:14:42: Das heißt, das steckt uns drin.

00:14:44: Es ist über Generationen weitergetragen worden.

00:14:46: Sei nicht zu laut!

00:14:47: Erheb deine Stimme nicht zu klar!

00:14:50: Zeig deine Lebendigkeit nicht.

00:14:52: und wir können uns in jedem Jahrhundert irgendwelche Aspekte suchen die mit Frauen gemacht wurden, die diese Wildnaturen sich nicht unterdrücken konnten oft.

00:15:04: Hexenverbrennung ist ein sehr bekanntes Beispiel.

00:15:07: aber Noch im letzten Jahrhundert wurde Hysterie erfunden, um Frauen, die so ein bisschen... Anflugstrichen gaga waren.

00:15:15: Mit der stimmt was nicht!

00:15:17: Elektroschocks wurde an solchen Frauen.

00:15:20: Wohlbare andere Versuche wurden mit solchen Frauen unternommen, die nicht in dieses Bild gepasst haben.

00:15:29: Es ist also wenn wir als Frauen in Würde wachsen Nicht nur einen Akt den wir für uns selber tun sondern Wir verändern etwas am kollektiven Bild von Frauen.

00:15:44: Jeder einzelne Frau, die ihre Gesamtheit widerlebt in ihrer Größe wächst, ihre Würde verkörpert und damit auch die Wildnatur in sich wiederwachsen lässt macht einen Unterschied denn das Bild des Kollektive von Frauen kann sich nicht ändern wenn wir alle weiter dieses Bild verkörpern.

00:16:08: Ob das Thema ist, was ich ja auch schon mal mit Kim Horst besprochen habe.

00:16:14: Einige Frauen fangen an sich wieder Haare wachsen zu lassen und es ist ihr Art zu sagen hey!

00:16:19: Ich bin eine wilde Frau, mein Körper ist mein Körper.

00:16:23: Ob das Entscheidungen sind die wir wieder treffen?

00:16:26: Nicht im Sinne von Ja, ich bin eine gute Frau wenn ich meine Bedürfnisse zurückstelle, sondern mir sagen Hey!

00:16:31: Es ist meine Aufgabe als erwachsene Frau für mich zu sorgen.

00:16:37: Es ist nicht nur es darf mir gutgehen, es sollte mir gut gehen.

00:16:41: Und auch wenn ich Mutter bin, ist das meine Aufgabe dafür zu sorgen dass es mehr gut geht!

00:16:46: Denn wenn's mir nicht gutgeht kann ich gar nicht angemessen für meine Kinder sorgen.

00:16:52: Indem wir dieses Würdevolle in uns wieder groß werden lassen verändert sich was und das ist aus meiner Sicht auch so.

00:16:58: die Antwort dich auf die Frage geben möchte habe ich in meiner Instagram Story auch gegeben.

00:17:04: Ich glaube nicht, dass wir uns aus Unterwerfung in dem Sinne befreien können.

00:17:10: Dass es uns nicht mehr passiert!

00:17:12: Wir sind Menschen und über Lebensmuster und damit Anteile die unter Stress unter Überlebensstress entstanden sind wie beispielsweise das People-Pleasing – Die Unterwerfen werden auch unter Stress wieder aktiviert.

00:17:29: also sozusagen der Anspruch an mich selbst, dass ich mich nie wieder unterwerfe.

00:17:35: Der ist zu hoch!

00:17:37: Und das wäre auch quatsch denn Unterwerfung ist ja nicht per se etwas Schlechtes.

00:17:41: es ist ja durchaus unglaublich gut, dass wir diese Überlebensstrategie haben um bin es uns überleben geht in der Lage sind unsere eigenen Bedürfnisse zurückzustellen und anzupassen.

00:17:55: wenn wir's mal vergleichen die Unterwerfen jetzt nicht nur auf Bindungsebene sondern einfach auf der Ebene vom Nervensystem, wenn es in den Shutdown geht.

00:18:06: Ja?

00:18:06: Vielleicht hast du mal solche Videos gesehen.

00:18:09: Gibt es immer wieder das ein Raubtier, was ich nicht, eine Garzelle oder ein anderes Tier schon in seinen Zähnen hat... Diese Tiere liegen laf da!

00:18:20: Sie wirken wie Tod.

00:18:23: Das ist quasi ganz veranschaulich.

00:18:25: der Shutdown.

00:18:27: Es tut weniger weh, wenn das Raubtiere mich frisst wenn ich in den Shutdown gehe, wenn mein Nervensystem alles dafür tut.

00:18:37: Hormonell!

00:18:38: Alles das es weniger weh tut.

00:18:41: Wenn man dann aber solche Videos anguckt wo das Raubtier gestört wird wegrennt und das Tier liegt dort noch am Boden.

00:18:48: in diesem Modus rennt es danach nicht gleich weg.

00:18:53: wenn das Raupttier weg ist sondern was wir dort sehen können ist bevor er sich wieder auf die Beine stellt und rennt beginnt es langsam wieder mehr zu atmen und sich dann zu schütteln.

00:19:07: Der ganze Überlebensstress, der ja da war, der nur durch das Nervensystem Hochintelligente runter geregelt wurde, kommt hoch!

00:19:17: Es kommen enormer Energie, Tiere schüttern sich nach Extremstressen und dann rennen das Tier weiter.

00:19:23: Kannste gerne mal auf YouTube gucken?

00:19:24: Es gibt einige solcher Videos wo Raubtiere ein Tier schon fast getötet haben und dann gestört werden, wegrennen.

00:19:35: Das ist so spannend zu sehen dass wir eben da nicht sofort weg rennen können sondern erst kommt das Schütteln, dann rennt das Tier weg!

00:19:45: Und so'n bisschen sehe ich das auch wenn wir kollektiv als Frauen aus dieser jahrhundertelangen gedeckelten Unterwerfung auftauen.

00:19:58: Und das erleben wir auch gerade.

00:19:59: Immer mehr Frauen werden laut, werden wütend!

00:20:02: Werden wild?

00:20:03: Da kommt Energie hoch.

00:20:05: Das zeigt mir... Ich gucke das natürlich gerne mit meiner Traumabrille an.

00:20:10: Hey da passiert was Wir Frauen wären.

00:20:13: wütent heißt okay wir können uns diese Wut leisten.

00:20:17: Wut und Kampfenergie alles was wieder Richtung Aktivierung auf Nervensystemebene geht müssen wir uns leisten können.

00:20:25: es können wir uns nicht leisten wenn wir existenziell im Bedrohung sind.

00:20:31: Das wiederum heißt, dass wenn wir in unsere Würde wachsen und unsere Größe verkörpern, wenn wir uns gegenseitig daran erinnern, das die Wildnatur alles andere als schlecht ist in uns, sondern dass sie – das Kostbarste ist was wir haben!

00:20:48: Wir sind lebendige Wesen.

00:20:50: Wildnis is lebendig, wenn we wieder im Eintlang mit dem Wilden in uns leben und mit dem Wilden im Außen, mit unserer Natur.

00:21:00: Dann bedeutet das natürlich, dass wir auch wieder unser Erinnern an die Kraft, die in uns steckt!

00:21:06: Und in der Erinnerung an die Kraft in uns liegt ein Körpergeführer – ich meine es wirklich zu tiefskörperlich diese Erinnerungen – die uns schult darin, dass Wir einen Unterschied bemerken wenn wir uns wieder unterwerfen.

00:21:23: Es geht also nicht nur darum, ich befreie mich aus Unterwerfen.

00:21:26: Sondern... Ich entwickle ein Gewahrsein dafür!

00:21:29: Wann nähere ich mich denn weder diesen christlichen, hatreichalen, kollektiven Frauenbild der Unterwerfung?

00:21:39: Wann merke ich an mir selbst, ey da war ich gerade wieder

00:21:42: total?!

00:21:44: Was war denn mit mir los?

00:21:45: ja?

00:21:45: Das kenn' ich bei mir auch, sitz im Amt, sitzt mir immer gegen die Wand und ich fang andere her.

00:21:52: oder nach einem Moment mal.

00:21:55: Aber es wird uns bewusst und je öfters uns bewusst wird, und je eher es uns bewusst wird, desto eher können wir den Ausstieg aus dieser Autobahnenunterwerfung finden – und je Öfter wie diesen Aus-dieser-Ausfahrt gehen!

00:22:09: Desto leichter wird die Ausfahrt.

00:22:12: Insofern kann die Antwort sein vielleicht können wir uns wieder und wieder ausfahrten aus der kollektiven Unterwerfungen Ähm, Trampen.

00:22:24: Uns gegenseitig darin bestärken und zerinnern moment mal!

00:22:28: Kann es sein dass du gerade wieder die Unterwerfungskiste ausmach?

00:22:31: Aufmachst und da drin verschwinden willst?

00:22:33: Lass uns sie wieder aufmachen.

00:22:34: Komm guck mal.

00:22:35: hier ist der Weg hinaus.

00:22:37: Hier öfter wir uns daran erinnern was würde bedeutet wie sich Würde in unserem Körper anfühlt desto weniger können wir uns unterwerfen ohne das es uns gewahr wird.

00:22:48: Und da liegt der Schlüssel für mich Indem ich dann, wenn kein Überlebensstress ist.

00:22:54: Dann, wenn es mir gut geht!

00:22:56: Für mich Sorge, Ressourcen etabliere die mir in meinem alltäglichen Ablauf Ganz klar die Möglichkeit geben meine wurde groß werden zu lassen Am Morgen am Abend Wann auch immer Erinnere ich meinen System.

00:23:13: Ich habe Kraft Ich hab starke Beine Ich hab' starke Arme Ich hab ne Würdehaltung an mir.

00:23:21: Moment mal bin ich eigentlich so abhängig, wie mir das über Jahrhunderte lang eingeredet wurde.

00:23:29: Moment Mal bin ich wirklich so unlogisch und böse!

00:23:36: Wenn nicht alles an mir gezähmt ist, wenn nicht alles glatt rasiert ist... Moment Mal kann es sein dass das was sich die ganze Zeit in mir deckeln sollte an Kraft Ein Medikraft ist die mir fehlt in abhängigen Beziehungen.

00:23:53: Wie wäre es denn, wenn ich diese Kraft wieder zulasse?

00:23:56: Wie wäre's dann, wenn wir als Frauen wieder zulassen dass wir starke Beine haben, dass wir Starke Arme haben, das wir Kraft haben, daß unsere Stimme klar ist?

00:24:07: Das ist ja auch so ein Ding!

00:24:08: Ja guck dir das Patriarchale-Frauenbild an.

00:24:10: Das sind dünne Frauen ohne Kraft.

00:24:17: Wenn das... Das attraktive Frauenbild ist eine Frau, die wenig Kraft hat.

00:24:23: Dann müssen wir uns nicht wundern, dass wenn ich auch körperlich keine Muskeln habe, keine Kraft hab ... eher sag' ich mal so in meinem Körper gar nicht in der Lage bin, auch mal einen Sturm auszuhalten oder bei jedem Sturm gleich umknicken.

00:24:39: Natürlich bin ich abhängig als Frau!

00:24:42: Also... Auch das ist ein ganz wertvolle Sache, dass wir uns mal bewusst werden wie viel im Schönheitsideal in Patriarchalen an Unterwerfung drin steckt.

00:24:55: Das Schönheitsidreal von Frauen ist ein Schönheitsidéal von passiven, schwachen, glatten, jungen, abhängigen, schutzenswürdigen Frauen!

00:25:07: Ja das ist ja schön und gut und natürlich haben wir auch eine ganz andere Konstitution als Frauen, als Männer.

00:25:13: Natürlich haben Männer rein biologisch in den allermeisten Fällen mehr Muskeln.

00:25:18: Und das möchte ich hier damit überhaupt nicht irgendwie anzapfen?

00:25:24: Ich finde es nur wesentlich interessant, ich arbeite seit zwanzig Jahren mit Frauen!

00:25:28: Wie oft habe ich

00:25:29: erlegt?!

00:25:30: Wir sitzen im Kreis – wir lassen Würde groß werden.

00:25:34: Eine Frau wird die Würde in sich aufsteigen.

00:25:38: Ich hab's unzählige Male miterleben dürfen und sie weiß gar nicht wo hin.

00:25:44: mit all meiner Kraft Je öfter Frauen ihre Würde groß werden lassen, es bericht mir auch immer wieder Frauen in meinen Ausbildungen.

00:25:51: Je öftere ich das mache, desto mehr merke ich, ich habe so viel Kraft... Ich weiß gar nicht!

00:25:56: Wo hat die in meinem Leben eigentlich Platz?

00:25:59: Meine Entscheidungen sind ja nicht aus Kraft getroffen, nicht aus Würde sondern aus Angst und Unterwerfung, aus.

00:26:05: hoffentlich mögen mich alle.

00:26:06: Wenn aber meine Entscheidungen nicht mehr danach gerichtet sind, hoffentlich haben mich alle lieb und keiner ist mir böse oder niemandes wütend auf mich Was fühlt sich denn für mich stimmig an?

00:26:17: Was ist denn das, was in meinem inneren Kohärent klingt?

00:26:22: Dann hat das ganze Leben von Frauen oft eine ganz andere Ausrichtung und da steckt für mich die Antwort drin.

00:26:28: In der Frage, die mir die Frau gestellt hat geht es ja auch wie kann ich mich von einer zogen chrisslichen Werten der unterwürfigen Frau befreien?

00:26:39: Ich möchte jetzt hier und jetzt komme ich zum Ende der Podcastfolge, auch wenn ich weiß dass ich noch tausend Jahre weiterreden könnte.

00:26:44: Das ist einfach ein herzliches Thema, worüber ich auch viel in der Ausbildung rede.

00:26:50: Werte sind ja im Grunde Möglichkeiten uns Halt zu geben.

00:26:57: Wärte sind wie Grenzen die wir uns setzen, Orientierungspunkte.

00:27:01: Menschen brauchen Werte.

00:27:04: es tut uns gut Werte zu haben.

00:27:06: Unausgesprochene Regeln, ausgesprochenen Regeln.

00:27:08: Sie geben uns einen Halt, ein Containment, einen Rahmen.

00:27:12: Ohne Werte klar funktioniert eine Gesellschaft ein Miseinander nicht und Werte können auch wirklich auch unausgesprachende Werte sein die wir einfach implizit aufnehmen, die uns klar sind.

00:27:24: Wenn wir jetzt Werte überdenken wenn wir Werte neu finden dann können wir nicht einfach sagen Wir schmeißen die alten Werte weg und jetzt machen wir was wir wollen.

00:27:36: Das kann in eine absolute Überforderung führen.

00:27:39: Eine Absolute!

00:27:41: Wir brauchen Werte, gerade unser limbisches System Suchtorientierung.

00:27:46: Ja?

00:27:47: Limbisches System und das sogenannte Säugetier gehören möchte wissen wo geht es lang?

00:27:52: wie habe ich was zu machen?

00:27:53: Was sind die Abläufe?

00:27:55: Wo sind die Eckpfeiler Wenn wir uns also aus Werten befreien wollen von den unserer Neo-Cortex, von dem wir wirklich wissen und denken kognitiv uns klar sind.

00:28:08: Nein!

00:28:09: Ich will das nicht.

00:28:12: Dann ist es wichtig zu verstehen dass Werte wenn sie gerade wenn im impliziten Gedächtnis ja quasi alles in drin dran die Erinnerung an die Werte steckt implizit in unserem Körper drinnen dann Es ist wichtig dass wir uns auf der einen Ebene natürlich Gedanken machen welche werte Will ich mir denn setzen?

00:28:32: Nach welchen Werten will ich

00:28:34: leben?".

00:28:35: Welche Werte fühlen sich denn für mich und meine Umstehne, meine Kinder.

00:28:39: Die Natur all die ... wie will ich Leben?

00:28:41: was fühlt sich würdevoll an!

00:28:43: Wenn wir würdevolle Werte definieren Und einen neuen Rahmen setzen Dann kann ein neuer Halt entstehen.

00:28:52: ja dann ist es nicht nur wir kippen die christlichen patriarchalen Werte.

00:28:56: Übrigens gibt auch viele sehr wunderbare Werte an den christlichen Werten.

00:28:59: Ich möchte jetzt hier also nicht per se sagen Es geht nur um christliche Werte, wenn das in der Frage steckt.

00:29:05: Ich bin zum Beispiel sehr dankbar, dass ich kirchlich aufgewachsen bin und habe sehr viele wundereure Werte mitbekommen.

00:29:11: Aber wenn wir die patriarchalen Werte angucken, ja okay wissen wir alle wollen wir auf den Kompost knallen aber was soll in der Stadt dessen?

00:29:18: Also die Frage, was sind denn würdevolle Werte?

00:29:20: für mich ist eine ganz wichtige wo wir eben auch einer kognitiven Ebene ne Neuorientierung finden.

00:29:26: und dann ist es so wichtig ,dass es im lindbischen System und dem Stammhörn ankommt dass diese Werte fühlbar werden, das Würde nicht nur ein Wort ist und eine Logik, sondern dass wir sie verkörpern.

00:29:39: In der Verkörperung unserer Würde!

00:29:42: in der Verkerberung unserer Wildnatur!

00:29:45: Indem mich neu fühlen wie bin ich denn in Würde?

00:29:50: Wie sehe ich die

00:29:51: Welt?!

00:29:51: Wie bewege ich mich wenn ich in Würre stehe?

00:29:54: Und wie bewege Ich mich when' ich in Unterwerfung, in chronischer Scham, in kronische Schuldgefühl stehe diesen Unterschied zu merken.

00:30:03: Das ist ja Kern meiner Würdearbeit, Kern dieser Pendeübung.

00:30:06: Je öfter ich körperlich spüre... Aha!

00:30:09: Okay!

00:30:10: So fühlt sich's an wenn ich in der patriarchalen Schamkiste bin und so fühlt es sich an, wenn ich im Würde stehe je öfter Ich das tue.

00:30:19: Deswegen liebe ich meine Würde Arbeit.

00:30:22: Ich wende sie selber an.

00:30:25: Je Öfter ich das tu desto körperlich fühlbare und impliziter werden diese Werte.

00:30:33: Das betrifft dann auch die emotionale Ebene, das limbische System, ähm...die Emotion!

00:30:40: Es ist wichtig dass uns die neuen Werte wirklich vertraut werden, dass sie sich vertraud anfühlen.

00:30:46: Denn sonst werden wir unter Überlebensstress in Stressphasen von Unsicherheit gerade in Beziehungen Immer wieder auf die alten Werte zurückgreifen, ob wir wollen oder nicht.

00:30:58: So ist das Vertraute!

00:31:00: Wir sind damit alle groß geworden.

00:31:02: Wir sind kollektiv geprägt von einem Frauenbild was uns sagt du bist sicher wenn du diesen Bild entsprichst und nach diesem Werten lebst.

00:31:09: Wenn wir neue Werte etablieren müssen sie sich in uns drinnen safe anfühlen.

00:31:14: Es braucht also auch Erfahrungsräume In unserem Miteinander Wo will's sein?

00:31:22: Jill und sanft, und willt und erunlogisch sein leichtzeitig möglich ist.

00:31:29: Und wir sicher sind!

00:31:31: Wo wir unsere Bedürfnisse und unsere Ressourcen nicht zurückstellen müssen... ...und gleichzeitig würde volle Verbindung mögliches.

00:31:40: Ich glaube dass uns die Befreiung aus der kollektiven Unterwerfung als Frauen am allerleichtesten gelingen wird wenn wir sie gemeinsam angehen.

00:31:49: Wenn also dein Weg in die Würde nicht nur länger dein Weg bleibt, sondern wir ihn miteinander gehen und wir uns immer wieder daran erinnern.

00:31:57: Wenn wir ums Feuer sitzen oder wenn wir einfach aneinander denken – in meine Würde zu wachsen!

00:32:05: Sieh'n diesen Moment groß werden zu lassen, gleich kannst du dich grad jetzt wo wir den Podcast grad gemeinsam hören ja?

00:32:11: Du hörst den gerade und den hören andere Frauen.

00:32:14: Und an dieser Stelle Lass mal deine Würde groß werden Deine Würre, wie sitzt du denn?

00:32:24: Wie stehst du dann wenn ich sage deine Würre.

00:32:30: Wie fühlt es sich in dir an eine würdevolle Frau zu sein Eine die in ihre Größe wächst Die sich nicht mehr unterwirft und in dieses kleine Korsett zwängt Sondern die eine ehrlich echte Und auch ganz unspektakuläre Würde volle Haltung etabliert.

00:32:48: Damit meine ich nämlich nicht dieses gepushte.

00:32:51: Wir müssen jetzt alle nackt ums Feuer springen und wir müssen uns mit Schlammen einschmieren.

00:32:55: Das hat leider auch die Spiritsphärie der Szene schon wieder zu so einem neuen Dogma gemacht!

00:33:00: Wild Natur heißt für mich nicht nur laut schreien, es kann wunderbar sein.

00:33:03: Wild Natur heisst einfach Lebendigkeit – das ganze Spektrum des Lebens widerum armen, dass Gewitter genauso wie der stille ruhige See.

00:33:13: Es gehört alles zu uns und indem wir uns an dieses Gesamte Kraftvolle, lebendige in uns.

00:33:22: Was Leben schenke ich meiner Hallo?

00:33:24: Wir können gebären!

00:33:26: Wenn wir uns daran erinnern... für uns selbst und du in diesem Moment wo die Würde dir großwürst auch mal die Fühler, die Tentakel nach außen streckst und mal dir vorstellst da sind auch gerade andere Frauen, die lauschen diesen Podcast Und sie sitzen im Auto und kochen Mittag für ihre Kinder Und die sitzen auf ihrer Terrasse, die machen Yoga.

00:33:49: Die stehen auf der Wiese und lassen auch gerade ihre Würde groß werden!

00:33:54: Was das verändert?

00:33:56: Was wir für eine Kraft haben – wenn wir uns gegenseitig daran erinnern – allein durch unsere körperliche Ausstrahlung was Würde für eine Kraft

00:34:06: hat?!

00:34:07: Was wir eigentlich für eine urige Kraft in uns haben!

00:34:11: Gerade wir Frauen!

00:34:13: Und was wir an Unabhängigkeit, an struktureller Unabhängigkeit eigentlich kreieren können, wenn wir diese Kraft mal wieder zulassen und wertschätzen.

00:34:23: Statt sie weiter zu deckeln!

00:34:25: Ja grad Kreativität, Lust, Dimme, Gesang, Intuition – das sind so Aspekte, wenn ich mit Frauen Schoßraumarbeit mache.

00:34:35: Da liegen SO viele Deckel drauf!

00:34:37: Nicht Frauen einladen in ihre innere Quelle hineinzugehen, da ist oft SO ein Deckel auf dieser sprudelnden Quelle die eigentlich sprudeln will….

00:34:45: Das Leben in uns!

00:34:47: Und ich weiß, Ich habe so viele Frauen begleitet.

00:34:50: Die wirklich dachten, ich habe null Energie.

00:34:53: Mir fehlt alles, der das Leben hat keinen Sinn mehr und indem Erinnern an ihre Kraft in sich diese einfach nur gedeckelt hatten, sprudelte es aus ihnen raus.

00:35:06: Lass uns wieder sprudeln.

00:35:08: Lasst uns diese Lebendigkeit die Kreativität, die Natur in uns, die Wildnis in uns aufhören zu deckeln.

00:35:17: Und ja, als erwachsene Frauen haben wir die Aufgabe, Containment zu entwickeln und uns zu halten.

00:35:23: Ich möchte damit nicht einladen, dass wir unsere Emotionen frei herausschreien... ...und das wir jetzt einfach die ganze Zeit so ich lebe meine Emotion frei!

00:35:31: Nee, ich habe als erwachsener Frau die Aufgabe meine Emotion zu regulieren, mich zu halten, meiner Angst nicht riesengroß werden zu lassen und nicht Dramen zu kreieren.

00:35:41: Ja?

00:35:42: Ich habe die Aufgabe mitzuhalten aber das gelingt mir doch viel eher Wenn ich die Kraft in mir spüre, wenn ich das Containment in mir pflege.

00:35:52: Wenn ich meine Ressourcen pflege und wenn ich mich nicht mehr deckel um Frieden zu bewahren sondern wenn ich meine Kräfte einbringen.

00:36:01: diese Welt die so sehr unsere Kraft braucht.

00:36:05: der Umgang mit der Natur Der patriarchale Umgang Mit der Natur ist unglaublich.

00:36:11: würde voll würde los unglaublich.

00:36:14: Ich bin hier gerade an der Ostsee.

00:36:15: Die Ostsee ist voller Blaualgen, die Meere kippen.

00:36:18: wir gehen respektlos mit der Erde um und genauso respektlos gehen wir Frauen oft mit uns selbst um weil wir nur noch funktional denken in dieser Welt.

00:36:30: wie funktioniert man möglichst schnell und kommt gut im Hamsterrad klar in diesen Strukturen die uns vorgageln dass immer alles kontrollierbar ist aber sobald wir uns der Wildnatur am außen und in uns drinnen widmen wissen das Leben nach ganz anderen Gesetzen designt ist.

00:36:48: Nach Zyklen, nach Wandel, nach Stürmen und nach Sonne – und dass es zu einem resilienten Leben dazugehört, dass wir das Spektrum des Lebens in uns und um uns wieder halten lernen!

00:37:01: Und ich glaube wenn wir Frauen unsere Fähigkeit die wir haben, die auch ein biologisch haben, wieder groß werden lassen miteinander Sie weder verkörpern.

00:37:12: und Größe heißt da nicht nur aufgebautste Größers, kann im ganz stillen bescheidenen Rahmen stattfinden.

00:37:18: Wir schreiben viele Frauen die sagen ja ich lebe hier so mein ganz stilles Leben mit meinem Garten.

00:37:22: Ja!

00:37:23: Das ist deine Art Würde zu verkörpern.

00:37:26: Du musst nicht auf großen Bühnen stehen um deine Würde groß werden zu lassen.

00:37:31: Das was es für dich bedeutet das ist deine ganz persönliche Art und Weise.

00:37:38: aber wenn wir Würde in uns wieder führen lassen Dann glaube ich, haben wir für diese Erde und diesen Planeten eine absolute Chance.

00:37:44: Und ich glaube das die gedeckelte Energie jahrhunderte Jahrtausende lang gedeckelter Energie von Frauen auf dieser Welt so irrev hier ausrichten kann!

00:37:55: Unsere Würde hat das Potenzial, diese Welt aus dem Patrarch einen Angeln zu heben.

00:38:01: Bitte erinnerle dich an jedem kleinen noch so pippifax Moment wo du denkst naja es war ja keine Kunst was sich dann würde stand.

00:38:09: doch Das war eine Kunst.

00:38:12: Und jede von uns tut einen Beitrag dafür, dass wir uns gemeinsam aus der kollektiven Unterwerfungskiste und charm verworrenen Strukturen herausbewegen in unsere würdevolle Größe hinein!

00:38:29: So das Ding bei mir wenn ich über Themen spreche für die ich brinne – und Baba Jager und Wildnatur und Würde dafür brenn' ich einfach – ist immer, dass sich dann gerne gleich vom Hundertsten.

00:38:39: Ich würde jetzt gerne noch an dieser Stelle über erlernte Hilflosigkeit reden und über das Phänomen des Menschen.

00:38:47: Und Frauen offensichtlich manchmal, dass wenn die Tür offen ist in die Würde, in die Freiheit gar nicht durchgehen!

00:39:07: tiefer in das Thema Wildnatur eintauchen möchtest und merkst, es berührt was an mir.

00:39:13: Ja?

00:39:14: Ehrlich gesagt ich würde gerne auch meine Bildenseiten in mir wild wie gesagt nicht nur im Sinne von Rumschreien sondern verwurzelt mit den Elementen der Erde, mit den Gesetzen der Natur.

00:39:28: Ich würd da gerne mehr in Kontakt gehen.

00:39:30: dann kann ich dir vom ganzen Herzen meinen Kurs Empfehlen.

00:39:35: also generell in meiner Wurdovab-Ausbildung, gehe ich ja auch auf diese Elemente ein.

00:39:40: Wildwürdig ist ein Kurs der es seit einem Jahr eigentlich einen Dauerherzenskurs den haben schon über fünfhundert Frauen absolviert.

00:39:49: du kriegst unter dieser Podcastfolge findest Du einen Link da gibt's zehn Prozent Rabatt auf diesen Kurs und Ich plane für diesen Herbst solltest Du die podcastfolge beim Erscheinungsdatum hören.

00:40:03: Anfang September gehe ich mit einem neuen Raum raus, der explizit begleitend ist für diese Herbst-Wandelzeit.

00:40:11: Das ist aus meiner Sicht eine wunderbare Zeit um sich wieder diesen intuitiven wildwürdigen Aspekten in uns drinnen zu widmen.

00:40:23: Es geht ein Zyklus zu Ende, es wandelt sich wieder Herz und Winter die raueren Schichten und es kommt zum Vorschein wenn du Dabei sein möchtest.

00:40:33: am sechsten September eröffne ich diesen Raum.

00:40:36: Und auch da wird die Bauer Jager und die Wildnatur in uns eine ziemlich deutliche Rolle spielen!

00:40:44: Ich brenne dafür, dass wir Würde eben nicht nur als etwas steifes Gesagtes sehen – und das feminine Würde wieder zu etablieren als kollektiv auf dieser Erde Sehr wohl war es damit zu tun hat, dass wir nicht nur die strukturierte ordentliche Seite in uns hervorholen.

00:41:05: Die eine absolute Berechtigung hatten absolute Wichtigkeit, sondern das die intuitiven, nicht ganz benennbaren, urigen Seidene uns sehr wohl jetzt mal wieder einen Mitspracherecht bekommen wie wir unsere Entscheidungen als Frauen in dieser Gesellschaft treffen!

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